Ich habe es geöffnet.
Der Mann, der dort stand, hatte silbernes Haar und zitternde Hände.
Aber seine Augen erkannte ich sofort.
„Ich habe versucht, den Weg zurück zu dir zu finden“, flüsterte Daniel.
Meine Knie hätten fast nachgegeben.
„Du bist echt?“
„Ich bin echt, Ellen.“
Wir unterhielten uns bis zum Sonnenaufgang.
Daniel erzählte mir, er sei jahrelang gefangen gehalten worden. Als er zurückkam, waren seine Eltern beide tot und ihr Haus verkauft worden.
Er hatte nach mir gesucht, aber jede Spur verlor sich.
Ich sagte ihm, dass ich gewartet hatte.
Er nahm meine Hände.
„Wir haben schon genug Zeit verloren.“
Drei Wochen später heirateten wir heimlich in meinem Wohnzimmer.
Ich dachte, das Warten hätte endlich ein Ende.
Ich hatte keine Ahnung, dass die schlimmste Wahrheit noch bevorstand.