Häufige Medikamente, die Ihr Gleichgewicht beeinträchtigen können

Häufige Medikamente, die Ihr Gleichgewicht beeinträchtigen können

Häufige Medikamente, die Ihr Gleichgewicht beeinträchtigen können

Häufige Medikamente, die Ihr Gleichgewicht beeinträchtigen können

Die meisten von uns machen sich keine Gedanken um ihr Gleichgewicht – bis sich etwas komisch anfühlt. Gerade noch steht man vom Stuhl auf, und im nächsten Moment ist einem schwindelig, man ist unsicher auf den Beinen oder muss sich abstützen. Zwar beeinflusst das Altern das Gleichgewicht auf natürliche Weise, doch vielen ist nicht bewusst, dass auch bestimmte Medikamente eine wichtige Rolle spielen können.

Das Gleichgewicht ist ein komplexes System, an dem Gehirn, Innenohr, Muskeln, Gelenke und sensorische Nerven beteiligt sind. Wenn Medikamente in dieses System eingreifen, kann dies zu Schwindel, Unsicherheit oder einem erhöhten Sturzrisiko führen – insbesondere bei älteren Erwachsenen.

Hier sind zehn häufige Medikamentengruppen, die Gleichgewicht und Koordination beeinträchtigen können.

1. Benzodiazepine

Benzodiazepine werden häufig gegen Angstzustände, Schlaflosigkeit oder Krampfanfälle verschrieben, können aber die Hirnaktivität verlangsamen und Schläfrigkeit oder Koordinationsstörungen verursachen.

Häufige Beispiele hierfür sind:

  • Diazepam
  • Lorazepam
  • Alprazolam

Diese Medikamente können Benommenheit, Schwindel oder Konzentrationsschwierigkeiten verursachen, was das Sturzrisiko erheblich erhöhen kann.

2. Antidepressiva

Bestimmte Antidepressiva können den Blutdruck und die Hirnsignalgebung beeinflussen, was manchmal zu Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen führt.

Beispiele hierfür sind:

  • Amitriptylin
  • Fluoxetin
  • Sertralin

Manche Menschen bemerken Schwindel beim schnellen Aufstehen, insbesondere in den ersten Behandlungswochen.

3. Antipsychotika

Antipsychotika werden zur Behandlung von Erkrankungen wie Schizophrenie, bipolarer Störung und schweren affektiven Störungen eingesetzt. Sie können jedoch auch die Bewegungsfähigkeit und Koordination beeinträchtigen.

Gängige Beispiele:

  • Haloperidol
  • Risperidon
  • Olanzapin

Mögliche Nebenwirkungen sind Sedierung, Muskelsteifheit und Gleichgewichtsstörungen.

4. Blutdruckmedikamente

Medikamente, die den Blutdruck senken sollen, können ihn manchmal zu stark senken, insbesondere bei zu schnellen Positionswechseln.

Beispiele hierfür sind:

  • Amlodipin
  • Metoprolol
  • Lisinopril

Dies kann zu einer Erkrankung führen, die als orthostatische Hypotonie bezeichnet wird – einem plötzlichen Blutdruckabfall, der beim Aufstehen Schwindel oder Ohnmacht verursacht.

5. Diuretika („Wassertabletten“)

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