Grund dafür, dass manche Steckdosen verkehrt herum installiert sind
Der wahre Grund, warum manche Steckdosen verkehrt herum installiert sind
Ist Ihnen schon einmal eine umgedrehte Steckdose aufgefallen und Sie dachten, der Installateur hätte einen Fehler gemacht? Damit sind Sie nicht allein. Die meisten von uns sind daran gewöhnt, dass sich die Erdungsöffnung unten befindet, daher fällt eine umgedrehte Steckdose natürlich sofort auf.
Überraschenderweise wird eine umgedrehte Steckdose oft absichtlich so installiert. In vielen Haushalten dient sie als einfacher visueller Hinweis darauf, dass die Steckdose über einen nahegelegenen Wandschalter gesteuert wird. Auch wenn dies keine allgemeingültige Regel ist, ist es eine gängige Praxis, die Aufschluss darüber geben kann, wie die Elektroinstallation in Ihrem Haus aufgebaut ist.
Was bedeutet eine umgedrehte Steckdose?
In vielen Haushalten kennzeichnet eine umgedrehte Steckdose eine schaltergesteuerte Steckdose . Anstatt eine Deckenleuchte zu steuern, schaltet der Wandschalter den Strom für einen Teil – oder manchmal die gesamte – Steckdose ein und aus.
Diese Anordnung ist besonders in Schlafzimmern, Wohnzimmern und älteren Häusern verbreitet, die ohne Deckenbeleuchtung gebaut wurden. Durch Anschließen einer Tisch- oder Stehlampe an die schaltergesteuerte Steckdose lässt sich die Lampe wie eine fest installierte Deckenleuchte bedienen.
In den meisten Fällen ist nur eine Hälfte der Steckdose mit dem Schalter verbunden. Die andere Hälfte bleibt dauerhaft unter Strom, was praktisch für Geräte wie Handyladegeräte, Uhren oder andere elektronische Geräte ist, die eine kontinuierliche Stromversorgung benötigen.