Stille Aneurysmen: Warum manche Hirnerkrankungen unbemerkt bleiben
Ein Hirnaneurysma ist eine Schwächung oder Ausbuchtung in der Wand eines Blutgefäßes im Gehirn. Viele Menschen glauben, dass eine ernsthafte Hirnerkrankung immer deutliche Warnzeichen verursacht, doch das stimmt nicht immer. Manche Aneurysmen bleiben jahrelang symptomlos, d. h. sie verursachen erst dann eindeutige Beschwerden, wenn sie größer werden, auf benachbarte Nerven drücken oder platzen. Deshalb ist Aufklärung so wichtig: nicht um Angst zu schüren, sondern um Betroffenen zu helfen, zu erkennen, wann ärztliche Hilfe nötig sein könnte.
Warum kann ein Aneurysma stumm verlaufen?
Viele nicht geplatzte Hirnaneurysmen sind klein. Solange sie nicht auf Hirngewebe oder benachbarte Nerven drücken, fühlen sich Betroffene oft völlig normal. Tatsächlich werden manche sogar zufällig bei bildgebenden Untersuchungen entdeckt, die aus einem anderen Grund durchgeführt wurden, beispielsweise wegen Kopfschmerzen, einer Verletzung oder anderer gesundheitlicher Probleme. Die Brain Aneurysm Foundation weist darauf hin, dass nicht geplatzte Aneurysmen in der Regel keine Symptome verursachen und häufig zufällig entdeckt werden.
Da Aneurysmen oft symptomlos verlaufen, sind sie schwer frühzeitig zu erkennen. Betroffene können ihren Alltag bewältigen, ohne zu bemerken, dass ein Blutgefäß geschwächt ist. „Stumm“ bedeutet jedoch nicht immer harmlos. Manche Aneurysmen wachsen mit der Zeit, und einige wenige können platzen und eine Hirnblutung verursachen. Ein geplatztes Hirnaneurysma ist ein medizinischer Notfall.
Mögliche Symptome eines nicht geplatzten Aneurysmas
Obwohl viele nicht geplatzte Aneurysmen keine Symptome verursachen, können größere Aneurysmen auf Nerven oder Hirngewebe drücken. Mögliche Warnzeichen sind Schmerzen über oder hinter einem Auge, eine erweiterte Pupille, Doppeltsehen, Sehstörungen, Taubheitsgefühl auf einer Gesichtshälfte oder Krampfanfälle. Die Mayo Clinic führt diese Symptome auf, wenn ein nicht geplatztes Aneurysma benachbarte Strukturen beeinträchtigt.
Diese Symptome können auch durch andere Erkrankungen verursacht werden und bedeuten daher nicht automatisch, dass jemand ein Aneurysma hat. Dennoch sollten plötzliche oder ungewöhnliche neurologische Symptome nicht ignoriert werden, insbesondere wenn sie neu auftreten, stark ausgeprägt sind oder sich verschlimmern.
Wenn Symptome zu einem Notfall werden
Die gefährlichste Situation ist ein geplatztes Aneurysma. Plötzlich auftretende, heftige Kopfschmerzen gehören zu den wichtigsten Warnzeichen. Manche Betroffene beschreiben sie als die schlimmsten Kopfschmerzen ihres Lebens. Weitere Notfallsymptome können Übelkeit, Erbrechen, Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, Verwirrtheit, Sehstörungen, Krampfanfälle, Schwäche oder Bewusstlosigkeit sein. Die American Stroke Association warnt davor, dass plötzlich auftretende, starke Kopfschmerzen auf ein geplatztes Aneurysma hindeuten können und sofortige ärztliche Hilfe erfordern.
Symptome, die einem Schlaganfall ähneln, sollten ebenfalls umgehend behandelt werden. Die CDC rät, bei plötzlicher Taubheit oder Schwäche, Verwirrtheit, Sprachstörungen, Sehstörungen, Gangstörungen, Schwindel, Gleichgewichtsverlust oder plötzlichen, starken Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache sofort den Notruf zu wählen.
Wer könnte einem höheren Risiko ausgesetzt sein?
weiterlesen auf der nächsten Seite
Ein Anruf meines Sohnes veranlasste mich, den ersten Flug zu ihm zu nehmen.
Italienische Sandwich-Quadrate aus der Heißluftfritteuse: Ein köstliches, einfaches und knuspriges Rezept
Butterkekse mit Zartbitterschokolade und Haselnüssen
Puddingkuchen – Cremig, zart & unwiderstehlich!
Davon bekommen wir nicht genug, Weihnachtliche Marmeladen-Kekse!